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HDD mit Stahlmantelrohren - komplexe Fernwärme-Baumaßnahme in Braunschweig
Zur Erschließung eines Gewerbeparks in Braunschweig wurden zwei parallele SMR-Fernwärmerohre DN 500/300 unterhalb besonders geschützter Biotope trotz schwieriger geologischer Verhältnisse im HDD-Spülbohrverfahren auf einer Länge von 400 m verlegt. Zur Unterquerung und grabenlosen Verlegung der beiden Fernwärmeleitungen und des PEHD-Dreifachleerrohres standen folgende Verfahren zur Auswahl: Rohrvortriebsverfahren (Microtunneling oder Direkt-Pipe) und das HDD-Verfahren. Der Verfahrensvergleich und die Auswertung der geologischen Untersuchungen zeigte, dass der anstehende Boden gut für das HDD-Verfahren geeignet war. Um eventuelle Restrisiken zu minimieren, wurden die Bohrkurven planerisch so verändert, dass die Bohrgradienten oberhalb von 10 m und damit außerhalb einer erkundeten Kiesschicht verlaufen. Obwohl die im Vorfeld der Baumaßnahme rechnerisch ermittelte Zugkraft für den Einzug der Stahlmantelrohre nur 34 t ergeben hatte, wurde eine 100-t-Anlage eingesetzt. Für die Rückführung der Spülung von der Pipe- zur Rigside wurde das als erstes gebohrte und eingezogene PEHD-Rohr DN 180 genutzt. Zum Einsatz kam ein Mantelrohr 508 x 6,3 mm (P 355 N) und ein Innenrohr 323,9 x 5,6 (P235 GH). Zum Schutz der PE-Isolierung vor mechanischer Beschädigung kam zusätzlich eine GFK-Isolierung zur Anwendung. Die Realisierung der HDD-Bohrung erfolgte mit Pilotbohrung, zwei Aufweitungen und einem Check-Trip.
HDD mit Stahlmantelrohren - komplexe Fernwärme-Baumaßnahme in Braunschweig
Zur Erschließung eines Gewerbeparks in Braunschweig wurden zwei parallele SMR-Fernwärmerohre DN 500/300 unterhalb besonders geschützter Biotope trotz schwieriger geologischer Verhältnisse im HDD-Spülbohrverfahren auf einer Länge von 400 m verlegt. Zur Unterquerung und grabenlosen Verlegung der beiden Fernwärmeleitungen und des PEHD-Dreifachleerrohres standen folgende Verfahren zur Auswahl: Rohrvortriebsverfahren (Microtunneling oder Direkt-Pipe) und das HDD-Verfahren. Der Verfahrensvergleich und die Auswertung der geologischen Untersuchungen zeigte, dass der anstehende Boden gut für das HDD-Verfahren geeignet war. Um eventuelle Restrisiken zu minimieren, wurden die Bohrkurven planerisch so verändert, dass die Bohrgradienten oberhalb von 10 m und damit außerhalb einer erkundeten Kiesschicht verlaufen. Obwohl die im Vorfeld der Baumaßnahme rechnerisch ermittelte Zugkraft für den Einzug der Stahlmantelrohre nur 34 t ergeben hatte, wurde eine 100-t-Anlage eingesetzt. Für die Rückführung der Spülung von der Pipe- zur Rigside wurde das als erstes gebohrte und eingezogene PEHD-Rohr DN 180 genutzt. Zum Einsatz kam ein Mantelrohr 508 x 6,3 mm (P 355 N) und ein Innenrohr 323,9 x 5,6 (P235 GH). Zum Schutz der PE-Isolierung vor mechanischer Beschädigung kam zusätzlich eine GFK-Isolierung zur Anwendung. Die Realisierung der HDD-Bohrung erfolgte mit Pilotbohrung, zwei Aufweitungen und einem Check-Trip.
HDD mit Stahlmantelrohren - komplexe Fernwärme-Baumaßnahme in Braunschweig
Mügge, Stephan (author) / Siebel, Ronald (author)
bbr - Fachmagazin für Brunnen- und Leitungsbau ; 60 ; 20-27
2009
8 Seiten, 9 Bilder
Article (Journal)
German
Rohrleitung , Stahlmantel , Rohr , Verlegen , Rohrverlegung , Horizontalbohren , Bauweise , Baugrund , Erkundung , Bauausführung , Bohrung (Erdmantel) , Biotop
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