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Sondermülldeponie meistert erste Rückbauetappe. Zwischenbilanz des Rückbaus der Deponie in Kölliken
Die in einer ehemaligen Tongrube errichtete Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) mit ca. 460000 t Sonderabfall (lose Einlagerungen, Fässer und sackähnliche Gebinde) musste aufgrund von Undichtigkeiten und zunehmender Umweltgefährdung saniert werden. Hierzu erfolgten in den Jahren zwischen 1987 und 1999 zunächst eine Reihe von ersten Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen, wie der Bau einer: dichten Oberflächenabdeckung, Kläranlage für das Deponiesickerwasser, Verbrennungsanlage für die Deponiegase, Sickerwand im Zustrom zur Ableitung des Sauberwassers sowie der Bau von Brunnengalerien. Da diese Sicherungsmaßnahmen über mehrere Generationen hätten betrieben werden müssen, erfolgte schließlich den Rückbau der Deponie. Das Sanierungskonzept sieht vor, die Sonderabfälle in geschlossenen Hallen zurückzubauen, zu sortieren, neu zu verpacken und dann abzutransportieren. Falls auch die Aufstandsfläche (Deponiesohle) kontaminiert ist, soll auch der Deponiesaum im Durchschnitt um einen weiteren Meter ausgehoben und entsorgt werden. Der Rückbau erfolgt schichtweise von oben nach unten. Über den gesamten Umfang der hierfür erforderlichen Maßnahmen ist ein lückenloses Deponiemanagementsystem (DMS) im Einsatz. Die Überwachung der Anlagen und der Rückbauarbeiten erfolgt in einer Leitwarte. Da mehr Deponieaushub per Sonderabfallverbrennung entsorgt werden muss und Brandereignisse zu Stillstandskosten führten, rechnet man in der SMDK mit Gesamtsanierungskosten in Höhe von rd. 400 Mio EUR.
Sondermülldeponie meistert erste Rückbauetappe. Zwischenbilanz des Rückbaus der Deponie in Kölliken
Die in einer ehemaligen Tongrube errichtete Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) mit ca. 460000 t Sonderabfall (lose Einlagerungen, Fässer und sackähnliche Gebinde) musste aufgrund von Undichtigkeiten und zunehmender Umweltgefährdung saniert werden. Hierzu erfolgten in den Jahren zwischen 1987 und 1999 zunächst eine Reihe von ersten Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen, wie der Bau einer: dichten Oberflächenabdeckung, Kläranlage für das Deponiesickerwasser, Verbrennungsanlage für die Deponiegase, Sickerwand im Zustrom zur Ableitung des Sauberwassers sowie der Bau von Brunnengalerien. Da diese Sicherungsmaßnahmen über mehrere Generationen hätten betrieben werden müssen, erfolgte schließlich den Rückbau der Deponie. Das Sanierungskonzept sieht vor, die Sonderabfälle in geschlossenen Hallen zurückzubauen, zu sortieren, neu zu verpacken und dann abzutransportieren. Falls auch die Aufstandsfläche (Deponiesohle) kontaminiert ist, soll auch der Deponiesaum im Durchschnitt um einen weiteren Meter ausgehoben und entsorgt werden. Der Rückbau erfolgt schichtweise von oben nach unten. Über den gesamten Umfang der hierfür erforderlichen Maßnahmen ist ein lückenloses Deponiemanagementsystem (DMS) im Einsatz. Die Überwachung der Anlagen und der Rückbauarbeiten erfolgt in einer Leitwarte. Da mehr Deponieaushub per Sonderabfallverbrennung entsorgt werden muss und Brandereignisse zu Stillstandskosten führten, rechnet man in der SMDK mit Gesamtsanierungskosten in Höhe von rd. 400 Mio EUR.
Sondermülldeponie meistert erste Rückbauetappe. Zwischenbilanz des Rückbaus der Deponie in Kölliken
Beitinger, Eberhard (author) / Tardent, Jean Louis (author) / Hoppe, Ulla (author)
Umweltmagazin ; 40 ; 45-47
2010
3 Seiten, 4 Bilder
Article (Journal)
German
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