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Vermeidung der Brandentstehung bei der Lagerung von Biomasse
Eine Ursache für die Selbstentzündung von Biomasse-Brennstofflagern ist das Auftreten exothermer, biologischer Zersetzungsvorgänge und chemisch- oxidativer Reaktionsprozesse. Standardmethoden zur Bestimmung des Selbstentzündungsverhaltens, wie die isoperibole Warmlagerung, unterschätzen die Gefahr der Brandentstehung, da hier die biologischen Vorgänge nicht berücksichtigt werden. Die Ergänzung der experimentellen Untersuchungen durch numerische Simulationsrechnungen erlaubt das Abschätzen der Brandgefahr in Biomassehalden und das Ableiten geeigneter Schutzmaßnahmen. Die zu ergreifenden Maßnahmen zur Verhinderung der Selbstentzündung lasen sich in drei Kategorien einteilen: sichere Lagerungsgeometrie, Begrenzung der Lagerungszeiten, Brandschutzmaßnahmen. Die Kombination von Labortests und numerischen Simulationsrechnungen zur Bestimmung zulässiger Haldengeometrien und Lagerzeiten können die Selbstentzündung von Biomasse vermeiden. Wegen der komplexen Zusammenhänge müssen die Parameter des Selbstentzündungsverhaltens für andere Materialien neu bestimmt und dann Simulationsrechnungen durchgeführt werden. Das die Erwärmung im gesamten Schüttungsvolumen abläuft, lässt sich mithilfe einer Temperaturüberwachung der Halde die Erwärmung sicher detektieren. Die Methode der Kritischen Schüttguttemperatur kann auch für die Einlagerung von Material, das durch verfahrenstechnische Prozesse erwärmt wurde, angewandt werden.
Vermeidung der Brandentstehung bei der Lagerung von Biomasse
Eine Ursache für die Selbstentzündung von Biomasse-Brennstofflagern ist das Auftreten exothermer, biologischer Zersetzungsvorgänge und chemisch- oxidativer Reaktionsprozesse. Standardmethoden zur Bestimmung des Selbstentzündungsverhaltens, wie die isoperibole Warmlagerung, unterschätzen die Gefahr der Brandentstehung, da hier die biologischen Vorgänge nicht berücksichtigt werden. Die Ergänzung der experimentellen Untersuchungen durch numerische Simulationsrechnungen erlaubt das Abschätzen der Brandgefahr in Biomassehalden und das Ableiten geeigneter Schutzmaßnahmen. Die zu ergreifenden Maßnahmen zur Verhinderung der Selbstentzündung lasen sich in drei Kategorien einteilen: sichere Lagerungsgeometrie, Begrenzung der Lagerungszeiten, Brandschutzmaßnahmen. Die Kombination von Labortests und numerischen Simulationsrechnungen zur Bestimmung zulässiger Haldengeometrien und Lagerzeiten können die Selbstentzündung von Biomasse vermeiden. Wegen der komplexen Zusammenhänge müssen die Parameter des Selbstentzündungsverhaltens für andere Materialien neu bestimmt und dann Simulationsrechnungen durchgeführt werden. Das die Erwärmung im gesamten Schüttungsvolumen abläuft, lässt sich mithilfe einer Temperaturüberwachung der Halde die Erwärmung sicher detektieren. Die Methode der Kritischen Schüttguttemperatur kann auch für die Einlagerung von Material, das durch verfahrenstechnische Prozesse erwärmt wurde, angewandt werden.
Vermeidung der Brandentstehung bei der Lagerung von Biomasse
Schmidt, Martin (author) / Ferrero, Fabio (author) / Malow, Marcus (author) / Krause, Ulrich (author)
2010
11 Seiten, 3 Bilder, 2 Tabellen, 10 Quellen
Conference paper
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