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Kaiser Wilhelm Tunnel - mechanical tunnelling at the limits of experience
Der Alte Kaiser-Wilhelm-Tunnel (AKWT) ist ein zweigleisiger, 4205 m langer Eisenbahntunnel auf der Moselstrecke Koblenz-Perl zwischen Ediger-Eller und Cochem, der 1879 in Betrieb genommen wurden ist, und dringend einer umfassenden Erneuerung bedarf. Die Baumaßnahme bedeutet einen wesentlichen Eingriff in die vorhandene Tunnelstruktur und erfordert deshalb den Neubau einer Tunnelröhre. In der ersten Bauphase wird der AKWT um eine zweite, parallel geführte Röhre zu den Neuen KWT (NKWT), die eingleisig ausgebaut und in Betrieb genommen wird. In der zweiten Bauphase wird der AKWT außer Betrieb genommen und ebenfalls zu einer eingleisigen Röhre rückgebaut und erneuert. Gegenstand des Beitrags ist die Herleitung eines Kriterienkatalogs zur Beherrschung kritischer Vortriebssituationen im Grenzbereich der Betriebsart offener Modus zum geschlossenen Modus. Die konsequente Anwendung des Kriterienkatalogs demonstriert am Beispiel einer Schildmaschine mit Erddruckkomponenten, dass mit Kenntnis des als sensibel einzustufenden Interaktionsverhaltens Maschine-Baugrund der Anwendungsbereich heutiger Maschinentechnologien auch in geotechnisch schwierige Bereiche verschoben werden kann, die noch in der Vergangenheit zu erheblichen Problemen bis hin zu einem wirtschaftlichen Scheitern des Projekts führten.
Kaiser Wilhelm Tunnel - mechanical tunnelling at the limits of experience
Der Alte Kaiser-Wilhelm-Tunnel (AKWT) ist ein zweigleisiger, 4205 m langer Eisenbahntunnel auf der Moselstrecke Koblenz-Perl zwischen Ediger-Eller und Cochem, der 1879 in Betrieb genommen wurden ist, und dringend einer umfassenden Erneuerung bedarf. Die Baumaßnahme bedeutet einen wesentlichen Eingriff in die vorhandene Tunnelstruktur und erfordert deshalb den Neubau einer Tunnelröhre. In der ersten Bauphase wird der AKWT um eine zweite, parallel geführte Röhre zu den Neuen KWT (NKWT), die eingleisig ausgebaut und in Betrieb genommen wird. In der zweiten Bauphase wird der AKWT außer Betrieb genommen und ebenfalls zu einer eingleisigen Röhre rückgebaut und erneuert. Gegenstand des Beitrags ist die Herleitung eines Kriterienkatalogs zur Beherrschung kritischer Vortriebssituationen im Grenzbereich der Betriebsart offener Modus zum geschlossenen Modus. Die konsequente Anwendung des Kriterienkatalogs demonstriert am Beispiel einer Schildmaschine mit Erddruckkomponenten, dass mit Kenntnis des als sensibel einzustufenden Interaktionsverhaltens Maschine-Baugrund der Anwendungsbereich heutiger Maschinentechnologien auch in geotechnisch schwierige Bereiche verschoben werden kann, die noch in der Vergangenheit zu erheblichen Problemen bis hin zu einem wirtschaftlichen Scheitern des Projekts führten.
Kaiser Wilhelm Tunnel - mechanical tunnelling at the limits of experience
Kaiser-Wilhelm-Tunnel - Maschinenvortrieb im Grenzbereich der Erfahrungen
Tauch, Bodo (author) / Handke, Dieter (author) / Reith, Marco (author)
2011
7 Seiten, 5 Bilder, 3 Quellen
Conference paper
English , German
Tunnel , Verkehrsanlage , Eisenbahn , Deutschland , Projekt , Erneuerung , Sanierung , Tunnelbau , Tunnelvortrieb , Verfahrenswahl , Bauweise , Schild (Tunnelvortrieb) , Überwachung , Baugrund , Gebirge , Vortriebsmaschine , Wechselwirkung , Geologie , Geotechnik , Betriebsweise
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