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Erhöhter Brandschutz durch Kunststofffasern im Beton
Tunnelbrände unterscheiden sich von Bränden im Hochbau vor allem durch die enorme Hitzeentwicklung. Dabei kann die Lufttemperatur in einer Tunnelröhre innerhalb kürzester Zeit auf bis zu 1300 °C ansteigen. Das Problem herkömmlichen Betons liegt im Brandfall darin, dass das physikalisch und chemisch gebundene Wasser durch den rasanten Temperaturanstieg rasch verdampft und es dadurch zu Betonabplatzungen kommt. Verhindert werden können diese Schäden durch Zusatz von Polypropylen-Kunststofffasern. Durch den niedrigen Schmelzpunkt von 160 °C schmelzen die Fasern bereits unmittelbar nach Brandbeginn. Dabei hinterlassen sie feinste Kanäle, durch die das verdampfende Wasser austreten kann ohne den zerstörenden Druck aufzubauen. Je dünner die Fasern und je höher ihre Anzahl ist, desto wirkungsvoller stellt sich dieser Effekt ein. Aus langjährigen Erfahrungen und zur Sicherstellung einer guten Verarbeit- und Pumpbarkeit des Faserbetons wird jedoch eine maximale Dosierung von 2 kg/m3 Polypropylen-Kunststofffasern empfohlen. Der Nachweis über die erhöhte Brandbeständigkeit von Kunststofffaserbeton für Tunnelbauprojekte wurde in Brandversuchen gemäß der von der Österreichischen Vereinigung für Beton- und Bautechnik 2004 herausgegebenen Richtlinie geführt. Die abschließend im Beitrag aufgeführten Praxisbeispiele (Bauprojekt Westtangente Bautzen, Erneuerung des Alten Schlüchterner Tunnels sowie Metro Kopenhagen) zeigen, dass mit dem Einsatz von Polypropylen-Fasern höchste Brandbeständigkeit von Hochleistungsbeton erreicht werden kann.
Erhöhter Brandschutz durch Kunststofffasern im Beton
Tunnelbrände unterscheiden sich von Bränden im Hochbau vor allem durch die enorme Hitzeentwicklung. Dabei kann die Lufttemperatur in einer Tunnelröhre innerhalb kürzester Zeit auf bis zu 1300 °C ansteigen. Das Problem herkömmlichen Betons liegt im Brandfall darin, dass das physikalisch und chemisch gebundene Wasser durch den rasanten Temperaturanstieg rasch verdampft und es dadurch zu Betonabplatzungen kommt. Verhindert werden können diese Schäden durch Zusatz von Polypropylen-Kunststofffasern. Durch den niedrigen Schmelzpunkt von 160 °C schmelzen die Fasern bereits unmittelbar nach Brandbeginn. Dabei hinterlassen sie feinste Kanäle, durch die das verdampfende Wasser austreten kann ohne den zerstörenden Druck aufzubauen. Je dünner die Fasern und je höher ihre Anzahl ist, desto wirkungsvoller stellt sich dieser Effekt ein. Aus langjährigen Erfahrungen und zur Sicherstellung einer guten Verarbeit- und Pumpbarkeit des Faserbetons wird jedoch eine maximale Dosierung von 2 kg/m3 Polypropylen-Kunststofffasern empfohlen. Der Nachweis über die erhöhte Brandbeständigkeit von Kunststofffaserbeton für Tunnelbauprojekte wurde in Brandversuchen gemäß der von der Österreichischen Vereinigung für Beton- und Bautechnik 2004 herausgegebenen Richtlinie geführt. Die abschließend im Beitrag aufgeführten Praxisbeispiele (Bauprojekt Westtangente Bautzen, Erneuerung des Alten Schlüchterner Tunnels sowie Metro Kopenhagen) zeigen, dass mit dem Einsatz von Polypropylen-Fasern höchste Brandbeständigkeit von Hochleistungsbeton erreicht werden kann.
Erhöhter Brandschutz durch Kunststofffasern im Beton
Enhanced fire protection through plastic fibres in concrete
Tunnel ; 31 ; 73-77
2012
5 Seiten, 1 Bild
Article (Journal)
English , German
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