A platform for research: civil engineering, architecture and urbanism
Hydrophobizing of gypsum by silanes (part 1)
Der wesentliche Nachteil beim Einsatz von Gipsprodukten im Baubereich besteht in ihrer schlechten Wasserbeständigkeit. Diese lässt sich zwar durch die Zugabe von Spezial-Silanen verbessern, allerdings ist nur sehr wenig über die Wirkungsweise solcher Verbindungen bekannt. Im Teil 1 des Beitrages wird die hydrophobierende Wirkung von Propyltriethoxysilan als Beispiel eines kurzkettigen Alkylalkoxysilans in einer alkalischen Gipsmatrix ausführlich untersucht. In Zusammenfassung aller bisher vorliegenden Ergebnisse scheinen Hydrolysespezies wie Propyldiethoxysilanol die hydrophobierende Wirkung von alkalischem Gips zu bewirken, insbesondere wenn die Verarbeitungszeit im Bereich von ca. 35 min liegt. Wird dieses Zeitfenster und damit die Hydrolysezeit überschritten, bilden sich Siloxan-Kondensationsprodukte in der wässrigen Lösung in einem solchen Maß aus, dass der verarbeitete Gips nur noch unwesentlich hydrophobiert wird. Im Teil 2 des Beitrages schließt sich die molekulare Simulation (Moleküldynamik) an, mit deren Hilfe Wechselwirkungen der Silane mit kristallinen Gipsoberflächen auf molekularer Ebene beschrieben und analysiert werden. Die Ergebnisse werden zusammen mit den bisher erhaltenen experimentellen Ergebnissen bewertet und zusammengefasst.
Hydrophobizing of gypsum by silanes (part 1)
Der wesentliche Nachteil beim Einsatz von Gipsprodukten im Baubereich besteht in ihrer schlechten Wasserbeständigkeit. Diese lässt sich zwar durch die Zugabe von Spezial-Silanen verbessern, allerdings ist nur sehr wenig über die Wirkungsweise solcher Verbindungen bekannt. Im Teil 1 des Beitrages wird die hydrophobierende Wirkung von Propyltriethoxysilan als Beispiel eines kurzkettigen Alkylalkoxysilans in einer alkalischen Gipsmatrix ausführlich untersucht. In Zusammenfassung aller bisher vorliegenden Ergebnisse scheinen Hydrolysespezies wie Propyldiethoxysilanol die hydrophobierende Wirkung von alkalischem Gips zu bewirken, insbesondere wenn die Verarbeitungszeit im Bereich von ca. 35 min liegt. Wird dieses Zeitfenster und damit die Hydrolysezeit überschritten, bilden sich Siloxan-Kondensationsprodukte in der wässrigen Lösung in einem solchen Maß aus, dass der verarbeitete Gips nur noch unwesentlich hydrophobiert wird. Im Teil 2 des Beitrages schließt sich die molekulare Simulation (Moleküldynamik) an, mit deren Hilfe Wechselwirkungen der Silane mit kristallinen Gipsoberflächen auf molekularer Ebene beschrieben und analysiert werden. Die Ergebnisse werden zusammen mit den bisher erhaltenen experimentellen Ergebnissen bewertet und zusammengefasst.
Hydrophobizing of gypsum by silanes (part 1)
Hydrophobierung von Gips durch Silane (Teil 1)
Winkler, Andrea (author) / Fritz, Susanne (author) / Aberle, Thomas (author) / Freyer, Daniela (author) / Voigt, Wolfgang (author)
Zement, Kalk, Gips International ; 66 ; 72-78
2013
7 Seiten, 6 Bilder, 1 Tabelle, 21 Quellen
Article (Journal)
English , German
Hydrophobizing of gypsum by silanes (Part 1)
British Library Online Contents | 2013
|Hydrophobizing of gypsum by silanes (Part 2)
British Library Online Contents | 2013
|Hydrophobizing of gypsum by silanes (part 2)
Tema Archive | 2013
|