A platform for research: civil engineering, architecture and urbanism
Anorganisch-organische Kompositmaterialien auf Basis von Calciumaluminathydraten oder Calciumcarbonat und α-Allyl-ω-Methoxy-polyethylenglykol-co-maleat-basierten Polycarboxylat-Kammpolymeren
Die Wechselwirkungen zwischen Zementen und Zusatzmitteln wurden untersucht. Insbesondere der C3A (Tricalciumaluminat)-Gehalt und damit das Sulfat-zu-C3A-Molverhältnis der Zemente stellen einen entscheidenden Faktor für die Zementverarbeitbarkeit dar. Es wurden zwei Portlandzemente (mit niedrigem und hohem C3A-Gehalt) ausgewählt. Verschiedene Fließmittel auf der Basis von α-Allyl-ω-Methoxy-polyethylenglycol-co-Maleat wurden durch radikalische Polymerisation synthetisiert. Durch gezielte Syntheseführung und Wahl der Monomere konnten Kammpolymere mit verschiedenen Haupt- und Seitenkettenlängen erhalten werden. Die dispergierende Wirkung der Kammpolymeren wurde in Abhängigkeit vom Zugabezeitpunkt dieser Polycarboxylate mittels "Mini-Slump"-Test untersucht. Für den Zement mit hohem C3A-Gehalt werden höhere Fließmitteldosierungen benötigt, um eine vergleichbare Fließfähigkeit wie dem Zement mit niedrigem C3A-Gehalt zu erzielen. Es konnte gezeigt werden, dass die Bildung von Organo-Mineralphasen in konventionellen Portlandzementen (Sulfat/C3A-Molverhältnis mind. 1,0) nicht möglich ist und dies somit nicht die Ursache für höheren Fließmittelverbrauch der Portlandzemente mit hohen C3A-Gehalten sein kann. Die Bildung der Ca-Al-nPCm-LDH-Phasen kann jedoch in anderen zementären Systemen, zum Beispiel den Calciumaluminatzementen, die keine Sulfatträger enthalten, von großem Interesse sein. Der starke morphologische Einfluss der Polycarboxylate konnte bei der Bildung der Organo-Mineralphasen, dem Monosulfat, dem Monocarbonat und vor allem bei Calciumcarbonat nachgewiesen werden. Die Keimbildung kann durch eine gezielte Wahl der Polymere gesteuert werden. Dadurch können definierte Partikelgrößen erhalten werden, welche für spezielle Anwendungen von Interesse sein könnten.
Anorganisch-organische Kompositmaterialien auf Basis von Calciumaluminathydraten oder Calciumcarbonat und α-Allyl-ω-Methoxy-polyethylenglykol-co-maleat-basierten Polycarboxylat-Kammpolymeren
Die Wechselwirkungen zwischen Zementen und Zusatzmitteln wurden untersucht. Insbesondere der C3A (Tricalciumaluminat)-Gehalt und damit das Sulfat-zu-C3A-Molverhältnis der Zemente stellen einen entscheidenden Faktor für die Zementverarbeitbarkeit dar. Es wurden zwei Portlandzemente (mit niedrigem und hohem C3A-Gehalt) ausgewählt. Verschiedene Fließmittel auf der Basis von α-Allyl-ω-Methoxy-polyethylenglycol-co-Maleat wurden durch radikalische Polymerisation synthetisiert. Durch gezielte Syntheseführung und Wahl der Monomere konnten Kammpolymere mit verschiedenen Haupt- und Seitenkettenlängen erhalten werden. Die dispergierende Wirkung der Kammpolymeren wurde in Abhängigkeit vom Zugabezeitpunkt dieser Polycarboxylate mittels "Mini-Slump"-Test untersucht. Für den Zement mit hohem C3A-Gehalt werden höhere Fließmitteldosierungen benötigt, um eine vergleichbare Fließfähigkeit wie dem Zement mit niedrigem C3A-Gehalt zu erzielen. Es konnte gezeigt werden, dass die Bildung von Organo-Mineralphasen in konventionellen Portlandzementen (Sulfat/C3A-Molverhältnis mind. 1,0) nicht möglich ist und dies somit nicht die Ursache für höheren Fließmittelverbrauch der Portlandzemente mit hohen C3A-Gehalten sein kann. Die Bildung der Ca-Al-nPCm-LDH-Phasen kann jedoch in anderen zementären Systemen, zum Beispiel den Calciumaluminatzementen, die keine Sulfatträger enthalten, von großem Interesse sein. Der starke morphologische Einfluss der Polycarboxylate konnte bei der Bildung der Organo-Mineralphasen, dem Monosulfat, dem Monocarbonat und vor allem bei Calciumcarbonat nachgewiesen werden. Die Keimbildung kann durch eine gezielte Wahl der Polymere gesteuert werden. Dadurch können definierte Partikelgrößen erhalten werden, welche für spezielle Anwendungen von Interesse sein könnten.
Anorganisch-organische Kompositmaterialien auf Basis von Calciumaluminathydraten oder Calciumcarbonat und α-Allyl-ω-Methoxy-polyethylenglykol-co-maleat-basierten Polycarboxylat-Kammpolymeren
Keller, Helena (author)
2013
215 Seiten, Bilder, Tabellen, 234 Quellen
Theses
German
HV Neues zur Wirkungsweise von Polycarboxylat-basierten Fliessmitteln
British Library Conference Proceedings | 2003
|European Patent Office | 2025
|European Patent Office | 2023
|European Patent Office | 2023
|