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Ein Heckaufreißer kommt bei Erdbaumaschinen erst dann zum Einsatz, wenn der Lösevorgang des Bodens mit Schaufel oder Schild nicht möglich oder unwirtschaftlich ist. Bei schweren Planierraupen (Masse > 20 t) gehört der Heckaufreißer meist zur Standardausrüstung. Lademaschinen sind als Träger von Aufreißern nur bedingt geeignet, da durch die Verschiebung des Schwerpunktes nach hinten die Auflast an der Schaufelschneide abnimmt. Die Reißbarkeit eines Bodens kann mit Hilfe einer einfachen Platzprobe, besser aber mit seismischen Methoden oder durch den Probeeinsatz eines Aufreißers beurteilt werden. Für den Einsatz eines Aufreißers müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Hydraulik und Auflast müssen in der Lage sein, den Aufreißer in den Boden zu schieben, die Motorleistung muß ausreichen, um den Aufreißer durch den Boden zu ziehen und der Kraftschluß zwischen Laufwerk und Boden muß für die erforderliche Zugkraft ausreichen. Ein Heckaufreißer kann einen oder mehrere Aufreißzähne aufweisen. Die Andruckkraft wird über Hydraulikzylinder aufgebracht. Beim Dreh-, Schwenk- oder Radial-Heckaufreißer verändert sich bei jeder Hubhöhenänderung der Anstellwinkel. Beim Parallelogramm-Heckaufreißer dagegen bleibt der Anstellwinkel bei Hubbewegungen unverändert. Bei Beachtung der abschließend zusammengestellten Hinweise zu Auswahl, Einsatz und Bedienung eines Heckaufreißers kann das Aufreißen gegenüber Bohren und Sprengen die wirtschaftlichere Methode der Materialgewinnung sein.
Ein Heckaufreißer kommt bei Erdbaumaschinen erst dann zum Einsatz, wenn der Lösevorgang des Bodens mit Schaufel oder Schild nicht möglich oder unwirtschaftlich ist. Bei schweren Planierraupen (Masse > 20 t) gehört der Heckaufreißer meist zur Standardausrüstung. Lademaschinen sind als Träger von Aufreißern nur bedingt geeignet, da durch die Verschiebung des Schwerpunktes nach hinten die Auflast an der Schaufelschneide abnimmt. Die Reißbarkeit eines Bodens kann mit Hilfe einer einfachen Platzprobe, besser aber mit seismischen Methoden oder durch den Probeeinsatz eines Aufreißers beurteilt werden. Für den Einsatz eines Aufreißers müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Hydraulik und Auflast müssen in der Lage sein, den Aufreißer in den Boden zu schieben, die Motorleistung muß ausreichen, um den Aufreißer durch den Boden zu ziehen und der Kraftschluß zwischen Laufwerk und Boden muß für die erforderliche Zugkraft ausreichen. Ein Heckaufreißer kann einen oder mehrere Aufreißzähne aufweisen. Die Andruckkraft wird über Hydraulikzylinder aufgebracht. Beim Dreh-, Schwenk- oder Radial-Heckaufreißer verändert sich bei jeder Hubhöhenänderung der Anstellwinkel. Beim Parallelogramm-Heckaufreißer dagegen bleibt der Anstellwinkel bei Hubbewegungen unverändert. Bei Beachtung der abschließend zusammengestellten Hinweise zu Auswahl, Einsatz und Bedienung eines Heckaufreißers kann das Aufreißen gegenüber Bohren und Sprengen die wirtschaftlichere Methode der Materialgewinnung sein.
Auflockerung mit Heckaufreißern kann in vielen Böden Auflockerungssprengen ersetzen
Kotte, G. (author)
Tiefbau, Ingenieurbau, Straßenbau ; 37 ; 42-53
1995
8 Seiten, 11 Bilder
Article (Journal)
German
Auflockerung mit Heckaufreissern kann in vielen Böden Auflockerungssprengen ersetzen
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