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Die Beulfestigkeit von Stahlbetonschalen: Theorie, Versuche, Schadenfälle (Fortsetzung aus Heft 6/1996 und Schluß)
(Forts. aus Heft 91(96)6, S. 141) Die Bemessung von Stahlbetonschalen kann mit dem im ersten Teil des Artikels vorgestellten Verfahren vergleichweise einfach und wirklichkeitsnah abgeschätzt werden. Hierbei wird die Beulfestigkeit durch das Gleichgewicht der inneren und äußeren Kräfte am verformten System bestimmt. Im vorliegenden dritten und letzten Teil wird beispielhaft die Beulsicherheit bei bekannten Stahlbetonschalen berechnet und die Ursachen für aufgetretene Schadenfälle werden erläutert. Dabei wird ein breites Spektrum möglicher Kuppelausformungen und Belastungsfälle abgedeckt. Als Erkenntnisse aus den Untersuchungen werden zusammengefaßt: Keine sorgfältig entworfene Schale aus einwandfreiem Beton hat bisher versagt. Die ideal-elastische Beultheorie überschätzt die Beullast bei weitem. Die elastischen Durchschlaglasten überschätzen die wirkliche Tragfähigkeit wegen des nichtlinearen Verhaltens des Stahlbetons. Langfristig wirkende Lasten reduzieren infolge Kriechens und Schwindens von Beton die Tragfähigkeit um bis zu zwei Drittel im Vergleich mit kurzfristig wirkenden Kräften. Schalen mit negativem Krümmungsmaß müssen besonders sorgfältig untersucht werden. Das rechnerische Verformungsmodul des Stahlbetons ist sehr wichtig, seine Größe muß das Verhältnis von Dauerlast zu Gesamtlast berücksichtigen. Als letzte Folgerung soll auch der gesunde Menschenverstand bei der Beurteilung der Beulsicherheit zu Rate gezogen werden.
Die Beulfestigkeit von Stahlbetonschalen: Theorie, Versuche, Schadenfälle (Fortsetzung aus Heft 6/1996 und Schluß)
(Forts. aus Heft 91(96)6, S. 141) Die Bemessung von Stahlbetonschalen kann mit dem im ersten Teil des Artikels vorgestellten Verfahren vergleichweise einfach und wirklichkeitsnah abgeschätzt werden. Hierbei wird die Beulfestigkeit durch das Gleichgewicht der inneren und äußeren Kräfte am verformten System bestimmt. Im vorliegenden dritten und letzten Teil wird beispielhaft die Beulsicherheit bei bekannten Stahlbetonschalen berechnet und die Ursachen für aufgetretene Schadenfälle werden erläutert. Dabei wird ein breites Spektrum möglicher Kuppelausformungen und Belastungsfälle abgedeckt. Als Erkenntnisse aus den Untersuchungen werden zusammengefaßt: Keine sorgfältig entworfene Schale aus einwandfreiem Beton hat bisher versagt. Die ideal-elastische Beultheorie überschätzt die Beullast bei weitem. Die elastischen Durchschlaglasten überschätzen die wirkliche Tragfähigkeit wegen des nichtlinearen Verhaltens des Stahlbetons. Langfristig wirkende Lasten reduzieren infolge Kriechens und Schwindens von Beton die Tragfähigkeit um bis zu zwei Drittel im Vergleich mit kurzfristig wirkenden Kräften. Schalen mit negativem Krümmungsmaß müssen besonders sorgfältig untersucht werden. Das rechnerische Verformungsmodul des Stahlbetons ist sehr wichtig, seine Größe muß das Verhältnis von Dauerlast zu Gesamtlast berücksichtigen. Als letzte Folgerung soll auch der gesunde Menschenverstand bei der Beurteilung der Beulsicherheit zu Rate gezogen werden.
Die Beulfestigkeit von Stahlbetonschalen: Theorie, Versuche, Schadenfälle (Fortsetzung aus Heft 6/1996 und Schluß)
The buckling strength of reinforced concrete shells according to theory, tests and failures. Part 3
Herzog, M. (author)
Beton- und Stahlbetonbau ; 91 ; 164-169
1996
6 Seiten, 6 Bilder
Article (Journal)
German
Die Beulfestigkeit von Stahlbetonschalen: Theorie, Versuche, Schadenfälle
Tema Archive | 1996
|Die Beulfestigkeit von Stahlbetonschalen: Theorie, Versuche, Schadenfälle (2. Teil)
Online Contents | 1996
|Die Beulfestigkeit von Stahlbetonschalen: Theorie, Versuche, Schadenfalle (3. Teil)
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