A platform for research: civil engineering, architecture and urbanism
Brückenbautechnik beim Bau der Akashi-Kaikyo-Brücke
Seit Mai war im Nordwesten der Osakabucht die Akashi-Kaikyo-Brücke als Teil der 6spurigen Verbindung zwischen der Hyogo-Provinz auf Honshu via Awaji-Insel und der Toushina Provinz auf Shikoku im Bau. Sie wurde im Frühjahr 1998 dem Verkehr übergeben und ist mit 1990 m Zentralspannweite die weitgespannteste Brücke der Welt. Wichtig war es die Brücke so zu gestalten, daß sie den in Japan häufig auftretenden Erdbeben standhält. Um unter den gegebenen Bedingungen einen ausführbaren Entwurf zustande zu bringen, mußten neue Nachweismethoden entwickelt werden. Sie müssen die Nichtlinearität des Bodenverhaltens während eines Erdbebens und die dynamische Interaktion zwischen Gründung und Boden berücksichtigen. Bei bisher gebauten Brücken beträgt die Zugfestigkeit der Kabeldrähte 1570 N/mm2. Unter diesen Voraussetzungen wären 4 Kabel für die Brücke erforderlich gewesen. Das hätte das Eigengewicht der Brücke erhöht, und ihre Konstruktion verkompliziert. Um das Problem zu lösen, wurden höherfeste Kabel entwickelt. Der Stahl der bisher üblichen Drähte wurde mit Silizium legiert und so seine Vergütunsmöglichkeit verbessert. Damit konnte Drähte mit 1750 N/mm2 erzeugt werden. Durch zusätzliche Reduzierung des globalen Sicherheitsbeiwertes für die Kabel von 2,5 auf 2,2 gelang es, auf jeder Seite mit einem Kabel auszukommen. Die Fundamente der Pylone sind 70 m hohe Zylinder mit einem Durchmesser von 80 m, die 60 m unter dem Meeresspiegel in einer Stömung von 4 m/sec hergestellt werden mußten. Sie wurden nach der Caisson-Methode gebaut.
Brückenbautechnik beim Bau der Akashi-Kaikyo-Brücke
Seit Mai war im Nordwesten der Osakabucht die Akashi-Kaikyo-Brücke als Teil der 6spurigen Verbindung zwischen der Hyogo-Provinz auf Honshu via Awaji-Insel und der Toushina Provinz auf Shikoku im Bau. Sie wurde im Frühjahr 1998 dem Verkehr übergeben und ist mit 1990 m Zentralspannweite die weitgespannteste Brücke der Welt. Wichtig war es die Brücke so zu gestalten, daß sie den in Japan häufig auftretenden Erdbeben standhält. Um unter den gegebenen Bedingungen einen ausführbaren Entwurf zustande zu bringen, mußten neue Nachweismethoden entwickelt werden. Sie müssen die Nichtlinearität des Bodenverhaltens während eines Erdbebens und die dynamische Interaktion zwischen Gründung und Boden berücksichtigen. Bei bisher gebauten Brücken beträgt die Zugfestigkeit der Kabeldrähte 1570 N/mm2. Unter diesen Voraussetzungen wären 4 Kabel für die Brücke erforderlich gewesen. Das hätte das Eigengewicht der Brücke erhöht, und ihre Konstruktion verkompliziert. Um das Problem zu lösen, wurden höherfeste Kabel entwickelt. Der Stahl der bisher üblichen Drähte wurde mit Silizium legiert und so seine Vergütunsmöglichkeit verbessert. Damit konnte Drähte mit 1750 N/mm2 erzeugt werden. Durch zusätzliche Reduzierung des globalen Sicherheitsbeiwertes für die Kabel von 2,5 auf 2,2 gelang es, auf jeder Seite mit einem Kabel auszukommen. Die Fundamente der Pylone sind 70 m hohe Zylinder mit einem Durchmesser von 80 m, die 60 m unter dem Meeresspiegel in einer Stömung von 4 m/sec hergestellt werden mußten. Sie wurden nach der Caisson-Methode gebaut.
Brückenbautechnik beim Bau der Akashi-Kaikyo-Brücke
Bridge building technology as applied to Akashi Kaikyo Bridge
Saeki, S. (author) / Okukawa, A. (author)
Der Bauingenieur ; 73 ; 359-365
1998
7 Seiten, 17 Bilder, 2 Quellen
Article (Journal)
German
Brückenbau , Erdbeben , Entwurf , Montage , Tragseil , Festigkeit
Kabelmontage der Akashi-Kaikyo-Brücke
Tema Archive | 1997
|Konstruktion der Akashi-Kaikyo-Brücke
Online Contents | 1997
|Konstruktion der Akashi-Kaikyo-Brücke
Tema Archive | 1997
|Gründungsarbeiten fur die Akashi-Kaikyo-Brücke
Online Contents | 1993
|Kabelmontage der Akashi-Kaikyo-Brücke
Online Contents | 1997
|