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Isolationsfehlerschutz, Voraussetzung für die Brandschadenverhütung in elektrischen Anlagen
Eine Verringerung der Brandursache durch Elektrizität ist auf die erhöhte Brandschadensverhütungsarbeit zurückzuführen, sowie durch den erhöhten Einsatz von Fehlerstromschutzeinrichtungen. Trotzdem sind die Aufwendungen für Brandschäden, die durch Elektrizität hervorgerufen werden, gestiegen, da die Zahl elektrischer Betriebsmittel ständig zunimmt. Dabei sind Folgeschäden durch Rauch viel höher als die Brandursache z.B. durch Schwelbrand an einer PVC-Leitung. Schäden durch Blitz- und Überspannungseinwirkung machen 40% der Schadensursache aus, wobei die Ursache meistens auf Isolationsfehler zurückzuführen ist. Deshalb muß sich die Brandschadensverhütung auf folgende Punkte konzentrieren: Das Erreichen der Zündtemperatur der brennbaren Materialien verhindern (Minimierung von Isolationsfehlern), die Zufuhr der elektrischen Energie muß abgeschaltet werden, Isolierstoffe müssen eine hohe thermische Belastbarkeit aufweisen (Kriechfestigkeit). Fehlerstromschutzeinrichtungen sollten Fehlerströme ab 300 mA erkennen und unterbrechen. Sie sind mit relativ geringen Kosten auch nachträglich in bestehende Anlagen integrierbar. Die Gefährlichkeit einer Isolationsfehlerstelle ist von der Größe der Fehlerleistung und der Einwirkzeit auf die Isolierung abhängig. Fehlerströme treten zwischen einem aktiven Leiter und dem Gehäuse eines Betriebsmittels auf oder zwischen zwei Leitern. Ist der Fehlerwiderstand an der Fehlerstelle kleiner 0 Ohm, kann durch den Stromfluß eine gefährliche Erwärmung auftreten, wenn keine sofortige Abschaltung erfolgt. Fehlerleistungen ab 60 W sind brandgefährlich. Der Isolationsfehlerschutz wird gewährleistet, wenn die Schutzeinrichtung mit einem Bemessungsdifferenzstrom < 300 mA zum Einsatz kommt, was einer möglichen Verlustleistung an der Fehlerstelle von 60 W entspricht.
Isolationsfehlerschutz, Voraussetzung für die Brandschadenverhütung in elektrischen Anlagen
Eine Verringerung der Brandursache durch Elektrizität ist auf die erhöhte Brandschadensverhütungsarbeit zurückzuführen, sowie durch den erhöhten Einsatz von Fehlerstromschutzeinrichtungen. Trotzdem sind die Aufwendungen für Brandschäden, die durch Elektrizität hervorgerufen werden, gestiegen, da die Zahl elektrischer Betriebsmittel ständig zunimmt. Dabei sind Folgeschäden durch Rauch viel höher als die Brandursache z.B. durch Schwelbrand an einer PVC-Leitung. Schäden durch Blitz- und Überspannungseinwirkung machen 40% der Schadensursache aus, wobei die Ursache meistens auf Isolationsfehler zurückzuführen ist. Deshalb muß sich die Brandschadensverhütung auf folgende Punkte konzentrieren: Das Erreichen der Zündtemperatur der brennbaren Materialien verhindern (Minimierung von Isolationsfehlern), die Zufuhr der elektrischen Energie muß abgeschaltet werden, Isolierstoffe müssen eine hohe thermische Belastbarkeit aufweisen (Kriechfestigkeit). Fehlerstromschutzeinrichtungen sollten Fehlerströme ab 300 mA erkennen und unterbrechen. Sie sind mit relativ geringen Kosten auch nachträglich in bestehende Anlagen integrierbar. Die Gefährlichkeit einer Isolationsfehlerstelle ist von der Größe der Fehlerleistung und der Einwirkzeit auf die Isolierung abhängig. Fehlerströme treten zwischen einem aktiven Leiter und dem Gehäuse eines Betriebsmittels auf oder zwischen zwei Leitern. Ist der Fehlerwiderstand an der Fehlerstelle kleiner 0 Ohm, kann durch den Stromfluß eine gefährliche Erwärmung auftreten, wenn keine sofortige Abschaltung erfolgt. Fehlerleistungen ab 60 W sind brandgefährlich. Der Isolationsfehlerschutz wird gewährleistet, wenn die Schutzeinrichtung mit einem Bemessungsdifferenzstrom < 300 mA zum Einsatz kommt, was einer möglichen Verlustleistung an der Fehlerstelle von 60 W entspricht.
Isolationsfehlerschutz, Voraussetzung für die Brandschadenverhütung in elektrischen Anlagen
Hochbaum, A. (author)
Schadenprisma ; 28 ; 14-21
1999
8 Seiten, 9 Bilder
Article (Journal)
German
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