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Einsatzmöglichkeiten für Textilien im Bauwesen
Textilien finden im Bauwesen als Geotextilien oder in Form von Hallen oder Dächern vielfältige Anwendung. An der Weiterentwicklung von dreidimensionalen Strukturtextilien für die Bewehrung von dünnwandigen Strukturbauteilen aus Beton wird gearbeitet. Textilien besitzen den Vorteil, daß die zum Schutz des Bewehrungsstahls vor Korrosion notwendige Betondeckschicht entfallen kann. Ferner können die kraftaufnehmenden Fäden in Richtung der erwarteten Zugkräfte verlegt und in Kraftknoten konzentriert werden. Erste Schritte zur Herstellung von Bewehrungstextilien für beliebig profilierte Betonteile wurden mit der Entwicklung eines Webverfahrens für sphärisch gekrümmte Gewebe an der RWTH Aachen getan. Weitere Entwicklungen betreffen die Herstellung von Mehrlagengeweben mit profiliertem Querschnitt auf einer Schußnadelwandwebmaschine (J. Müller Forschung) und von 3D-Geweben ohne Fadenwellung (North Carolina State Univ.). Eine von Herzog (Oldenburg) gebaute neue Flechtmaschine erlaubt die Fertigung von 3D-Geflechten mit T-, I- oder U-Profilen in einem Produktionsschritt. Maschenwaren lassen sich leicht in verschiedenen Formen drapieren und mit Knotenelementen zur Verbindung von Rahmentragwerken versehen. Dreidimensionale Abstandsgewirke, hergestellt in modifizierter Doppelrascheltechnik, eignen sich z. B. zur Herstellung von Schalenelementen mit Verstärkungsrippen. Aussichtsreich erscheint auch der Einsatz von 'offenmaschigen' Fadengelegen zur Betonbewehrung. Die TU Dresden und die RWTH Aachen werden auf dem Techtextil-Symposium 1997 (12.-14. Mai, Frankfurt/Main) neue Forschungsergebnisse und Erfahrungen vorstellen.
Einsatzmöglichkeiten für Textilien im Bauwesen
Textilien finden im Bauwesen als Geotextilien oder in Form von Hallen oder Dächern vielfältige Anwendung. An der Weiterentwicklung von dreidimensionalen Strukturtextilien für die Bewehrung von dünnwandigen Strukturbauteilen aus Beton wird gearbeitet. Textilien besitzen den Vorteil, daß die zum Schutz des Bewehrungsstahls vor Korrosion notwendige Betondeckschicht entfallen kann. Ferner können die kraftaufnehmenden Fäden in Richtung der erwarteten Zugkräfte verlegt und in Kraftknoten konzentriert werden. Erste Schritte zur Herstellung von Bewehrungstextilien für beliebig profilierte Betonteile wurden mit der Entwicklung eines Webverfahrens für sphärisch gekrümmte Gewebe an der RWTH Aachen getan. Weitere Entwicklungen betreffen die Herstellung von Mehrlagengeweben mit profiliertem Querschnitt auf einer Schußnadelwandwebmaschine (J. Müller Forschung) und von 3D-Geweben ohne Fadenwellung (North Carolina State Univ.). Eine von Herzog (Oldenburg) gebaute neue Flechtmaschine erlaubt die Fertigung von 3D-Geflechten mit T-, I- oder U-Profilen in einem Produktionsschritt. Maschenwaren lassen sich leicht in verschiedenen Formen drapieren und mit Knotenelementen zur Verbindung von Rahmentragwerken versehen. Dreidimensionale Abstandsgewirke, hergestellt in modifizierter Doppelrascheltechnik, eignen sich z. B. zur Herstellung von Schalenelementen mit Verstärkungsrippen. Aussichtsreich erscheint auch der Einsatz von 'offenmaschigen' Fadengelegen zur Betonbewehrung. Die TU Dresden und die RWTH Aachen werden auf dem Techtextil-Symposium 1997 (12.-14. Mai, Frankfurt/Main) neue Forschungsergebnisse und Erfahrungen vorstellen.
Einsatzmöglichkeiten für Textilien im Bauwesen
Wulfhorst, B. (author) / Bischoff, T. (author) / Schneider, M. (author) / Sasse, H.R. (author)
Bauen mit Textilien ; 12-16
1997
4 Seiten, 4 Bilder, 10 Quellen
Article (Journal)
German
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