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Wirtschaftliche Bewertung eines elektronischen Tarif
In zahlreichen Regionen Deutschlands wird zur Zeit die Umsetzung des elektronischen Fahrgeldmanagements (EFM) im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) als neue Möglichkeit der Tarifierung vorangetrieben. Am Beispiel der Stadtwerke Münster (SWMS), die im August 2012 mit der schrittweisen Einführung elektronischer Tarife beginnen, wird ein neuartiges Tarfimodell vorgestellt, das einen Tagestarif (den sogenannten TagesBestPreis) sowie einen Monatstarif im Abonnement (das sogenannte FlexAbo, ein Pauschalpreis) umfasst. Um die Akzeptanz der elektronischen Karte und des Tarfikonzepts zu untersuchen, wurde eine empirische Untersuchung in Form eines mündlichen Interviews mit 342 Probanden durchgeführt. Schwerpunkt war die Analyse des Wechselverhaltens zwischen Tages- und Monatstarif. Wichtiges Instrument zur Erhebung der Präferenzen war die Choice-Based Conjoint-Analyse. Es wurden auch Antworten auf folgende Fragen gesucht: Orientiert sich das Tarifmodell an den Anforderungen der Kunden bzw. ist es auch für Selten- und Nichtnutzer attraktiv? Berücksichtigt es die unternehmerischen Interessen des Mobilitätsdienstleisters. Der Beitrag gibt einen Überblick über das Tarfimodell und die -strategie, die empirische Untersuchung, die Grundauswertung, die Quantitative Analyse, die Modellierung der auswahlbasierten Abfrage sowie über die Erlössimulation und Erlösintensivierung. Abschließend werden Handlungsempfehlungen gegeben.
Wirtschaftliche Bewertung eines elektronischen Tarif
In zahlreichen Regionen Deutschlands wird zur Zeit die Umsetzung des elektronischen Fahrgeldmanagements (EFM) im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) als neue Möglichkeit der Tarifierung vorangetrieben. Am Beispiel der Stadtwerke Münster (SWMS), die im August 2012 mit der schrittweisen Einführung elektronischer Tarife beginnen, wird ein neuartiges Tarfimodell vorgestellt, das einen Tagestarif (den sogenannten TagesBestPreis) sowie einen Monatstarif im Abonnement (das sogenannte FlexAbo, ein Pauschalpreis) umfasst. Um die Akzeptanz der elektronischen Karte und des Tarfikonzepts zu untersuchen, wurde eine empirische Untersuchung in Form eines mündlichen Interviews mit 342 Probanden durchgeführt. Schwerpunkt war die Analyse des Wechselverhaltens zwischen Tages- und Monatstarif. Wichtiges Instrument zur Erhebung der Präferenzen war die Choice-Based Conjoint-Analyse. Es wurden auch Antworten auf folgende Fragen gesucht: Orientiert sich das Tarifmodell an den Anforderungen der Kunden bzw. ist es auch für Selten- und Nichtnutzer attraktiv? Berücksichtigt es die unternehmerischen Interessen des Mobilitätsdienstleisters. Der Beitrag gibt einen Überblick über das Tarfimodell und die -strategie, die empirische Untersuchung, die Grundauswertung, die Quantitative Analyse, die Modellierung der auswahlbasierten Abfrage sowie über die Erlössimulation und Erlösintensivierung. Abschließend werden Handlungsempfehlungen gegeben.
Wirtschaftliche Bewertung eines elektronischen Tarif
Internationales Verkehrswesen ; 64 ; 50-53
01.01.2012
4 pages
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
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