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Gemessene Beanspruchungen langer fugenloser Kranbahnbalken
Im Hamburger Hafen lagern die Kranschienen bei zwei neuen Kaianlagen auf langen fugenlosen Stahlbetonbalken. Die Balkenlänge beträgt bei der ersten Anlage (Burchardkai) 360 m und bei der zweiten Anlage (Altenwerder) 1430 m. Die Besonderheit der Balken ist, dass sie keine Dehnfugen haben. Arbeitsfugen waren jedoch erforderlich. Um die Rechenannahmen zu überprüfen, wurden Temperatur- und Dehnungsmessungen über mehrere Jahre durchgeführt. Beschrieben werden die Messanlage, die Messdurchführung und die erzielten Messwerte. Aus den Temperatureinzelmeßwerten wurden Temperaturverläufe über die Balkenhöhe errechnet, aus denen sich dann die Einzelanteile ermitteln ließen. Weiterhin wurden die aus den Dehnungen wirkenden Balkenlängskräfte berechnet. Durch die Messungen konnte festgestellt werden, dass die mittlere Balkentemperatur nach der Fertigstellung des Balkens zwischen 1 und 23 Grad C schwankte. Die größte gemessene Dehnung unter Zwang betrug gerundet 1,1 mm/m. In der Summe konnte aus den Dehnungen bzw. Spannungen eine Balkenzugkraft infolge Zwang von bis zu 5 MN ermittelt werden. Im Vergleich betrug die rechnerisch ermittelte größte Balkenzugkraft 5,5 MN. Mit den mehrjährigen Temperatur- und Dehnungsmessungen konnte für den vorliegenden Fall nachgewiesen werden, dass die Betonstahlbeanspruchungen aus Zwang deutlich größer als die Beanspruchungen aus planmäßiger Biegung infolge der Kranlasten sind.
Gemessene Beanspruchungen langer fugenloser Kranbahnbalken
Im Hamburger Hafen lagern die Kranschienen bei zwei neuen Kaianlagen auf langen fugenlosen Stahlbetonbalken. Die Balkenlänge beträgt bei der ersten Anlage (Burchardkai) 360 m und bei der zweiten Anlage (Altenwerder) 1430 m. Die Besonderheit der Balken ist, dass sie keine Dehnfugen haben. Arbeitsfugen waren jedoch erforderlich. Um die Rechenannahmen zu überprüfen, wurden Temperatur- und Dehnungsmessungen über mehrere Jahre durchgeführt. Beschrieben werden die Messanlage, die Messdurchführung und die erzielten Messwerte. Aus den Temperatureinzelmeßwerten wurden Temperaturverläufe über die Balkenhöhe errechnet, aus denen sich dann die Einzelanteile ermitteln ließen. Weiterhin wurden die aus den Dehnungen wirkenden Balkenlängskräfte berechnet. Durch die Messungen konnte festgestellt werden, dass die mittlere Balkentemperatur nach der Fertigstellung des Balkens zwischen 1 und 23 Grad C schwankte. Die größte gemessene Dehnung unter Zwang betrug gerundet 1,1 mm/m. In der Summe konnte aus den Dehnungen bzw. Spannungen eine Balkenzugkraft infolge Zwang von bis zu 5 MN ermittelt werden. Im Vergleich betrug die rechnerisch ermittelte größte Balkenzugkraft 5,5 MN. Mit den mehrjährigen Temperatur- und Dehnungsmessungen konnte für den vorliegenden Fall nachgewiesen werden, dass die Betonstahlbeanspruchungen aus Zwang deutlich größer als die Beanspruchungen aus planmäßiger Biegung infolge der Kranlasten sind.
Gemessene Beanspruchungen langer fugenloser Kranbahnbalken
Measured actions and actions effects in long jointless foundation beams for cranes
Glimm, M. (Autor:in) / Quast, U. (Autor:in) / Steffens, R. (Autor:in)
Bautechnik ; 80 ; 434-441
2003
8 Seiten, 15 Bilder, 8 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Kranfahrbahn , Fahrbahn , Hafenkran , mechanische Beanspruchung , Dehnung , Temperatur , Temperaturverteilung , Dehnungsmessung , Temperaturmessung , Balken , Zugkraft , Vergleich , Berechnung , statische Berechnung , Messung , Messergebnis , Messanlage , Messdatenauswertung , Längenmessung , Belastbarkeit
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