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Der Gegenstrom-Kalkbrennprozess aus thermodynamischer Sicht (Teil 1)
Zur Beurteilung des Optimierungspotenzials bestehender Ofenanlagen und insbesondere bei Entscheidungen zum Neubau von Ofenanlagen sind grundlegendere Analysen des Kalkbrennprozesses erforderlich. Bisherige 'Black-box'-Bilanzierungen von Ofensystemen konnten lediglich vorhandene Ist-Zustände dokumentieren. Im Beitrag wird deshalb aus thermodynamischer Sicht der einfache Gegenstrom-Kalkbrennprozess bilanziert. Reinen Gegenstrom von Brenngut und Abgas bzw. Kühlluft findet man bei folgenden Ofentypen: langer Drehofen mit Schachtkühler, Drehofen mit Schachtvorwärmer und Schachtkühler, Schachtöfen mit Zentralbrenner, Seitenbrennern sowie Brennerbalken. Bei Gegenstrom-Kalköfen, die im ersten Teil des Beitrages betrachtet werden, ist eine Bilanzierung der Einzelzonen erforderlich. Entscheidend ist dabei die exakte Bilanzierung der Entsäuerungszone. Deren Hochtemperaturwärmebedarf bestimmt den Wärmeverbrauch des Gesamtofens. Praktisch nutzbare Ergebnisse können nur bei Ansatz realitätsnaher Daten (Wandwärmeverluste usw.) erzielt werden. Im zweiten Teil wird vor allem auf die Berechnung wichtiger Stoffdaten eingegangen sowie Berechnungsergebnisse für Schacht- und Drehrohröfen und die wichtigsten Einflussgrößen auf den spezifischen Wärmeverbrauch diskutiert. (wird fortgesetzt)
Der Gegenstrom-Kalkbrennprozess aus thermodynamischer Sicht (Teil 1)
Zur Beurteilung des Optimierungspotenzials bestehender Ofenanlagen und insbesondere bei Entscheidungen zum Neubau von Ofenanlagen sind grundlegendere Analysen des Kalkbrennprozesses erforderlich. Bisherige 'Black-box'-Bilanzierungen von Ofensystemen konnten lediglich vorhandene Ist-Zustände dokumentieren. Im Beitrag wird deshalb aus thermodynamischer Sicht der einfache Gegenstrom-Kalkbrennprozess bilanziert. Reinen Gegenstrom von Brenngut und Abgas bzw. Kühlluft findet man bei folgenden Ofentypen: langer Drehofen mit Schachtkühler, Drehofen mit Schachtvorwärmer und Schachtkühler, Schachtöfen mit Zentralbrenner, Seitenbrennern sowie Brennerbalken. Bei Gegenstrom-Kalköfen, die im ersten Teil des Beitrages betrachtet werden, ist eine Bilanzierung der Einzelzonen erforderlich. Entscheidend ist dabei die exakte Bilanzierung der Entsäuerungszone. Deren Hochtemperaturwärmebedarf bestimmt den Wärmeverbrauch des Gesamtofens. Praktisch nutzbare Ergebnisse können nur bei Ansatz realitätsnaher Daten (Wandwärmeverluste usw.) erzielt werden. Im zweiten Teil wird vor allem auf die Berechnung wichtiger Stoffdaten eingegangen sowie Berechnungsergebnisse für Schacht- und Drehrohröfen und die wichtigsten Einflussgrößen auf den spezifischen Wärmeverbrauch diskutiert. (wird fortgesetzt)
Der Gegenstrom-Kalkbrennprozess aus thermodynamischer Sicht (Teil 1)
Thermodynamic aspects of the counterflow lime burning process (part 1)
Schwertmann, Thomas (Autor:in)
Zement, Kalk, Gips International ; 57 ; 48-58
2004
11 Seiten, 6 Bilder, 1 Tabelle, 17 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch , Englisch
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