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Einsatz einer neuartigen bordfesten Löschanlage auf dieselgetriebenen Fahrzeugen im untertägigen deutschen Steinkohlenbergbau
Im deutschen Steinkohlenbergbau werden seit den 1970er Jahren aus brandschutztechnischen Gründen auf dieselgetriebenen Fahrzeugen automatisch auslösende bordfeste Pulverlöschanlagen eingesetzt. Diese Löschanlagen sollen einen Entstehungsbrand mit Hilfe von Sensoren erkennen und den Brand durch einen automatischen Ausstoß eines Löschmittels mit hoher Rate (HRD - High Rate Discharge) in den möglichst geschlossenen Motorraum bzw. im Bereich der Hydraulik ablöschen. Gleichzeitig wird mit dem Auslösen der Löschanlage der Motor des Fahrzeuges automatisch stillgesetzt. Die Auslösung dieser Löschanlage erfolgt entweder automatisch über elektrische Temperatursensoren im Motorraum oder manuell über elektrische Betätigungsschalter. Neu entwickelt wurde vor einigen Jahren von der Firma protecfire Brandschutztechnik GmbH, Lübeck, eine Feinsprühlöschanlage mit flüssigem Löschmittel für den Einsatz in geschlossenen Räumen. Die Feinsprühlöschanlage besteht aus den Komponenten Löschmittelbehälter, Anzeigelement, thermo-pneumatische Auslöseeinheit (Anreger), pneumatische Handauslöser, optionaler Druckverstärker (Booster), Löschdüsen sowie Rohrleitungen für die Auslöseelemente und für das Löschmittel. Die Detektion einer Temperaturerhöhung findet durch ein thermisches Auslöseelement (Glasfässchen, ähnlich Sprinkler) mit sehr kurzer Ansprechzeit statt. Das Löschmittel wird als feiner Schaum-Wassernebel versprüht. Die Feinsprühlöschanlage wurde entsprechend den Anforderungen für den Einsatz im Bergbau untertage überprüft und unter der Nummer 144 am 14.02.2008 zugelassen. Interessant ist diese Löschanlage für den untertägigen Einsatz insbesondere durch ihre hohe Zuverlässigkeit (keine Fehlauslösungen z.B. durch fehlerhafte elektrische Bauteile) und ihre überzeugende Löschwirksamkeit (längere Löschzeit gegenüber Pulverlöschanlage).
Einsatz einer neuartigen bordfesten Löschanlage auf dieselgetriebenen Fahrzeugen im untertägigen deutschen Steinkohlenbergbau
Im deutschen Steinkohlenbergbau werden seit den 1970er Jahren aus brandschutztechnischen Gründen auf dieselgetriebenen Fahrzeugen automatisch auslösende bordfeste Pulverlöschanlagen eingesetzt. Diese Löschanlagen sollen einen Entstehungsbrand mit Hilfe von Sensoren erkennen und den Brand durch einen automatischen Ausstoß eines Löschmittels mit hoher Rate (HRD - High Rate Discharge) in den möglichst geschlossenen Motorraum bzw. im Bereich der Hydraulik ablöschen. Gleichzeitig wird mit dem Auslösen der Löschanlage der Motor des Fahrzeuges automatisch stillgesetzt. Die Auslösung dieser Löschanlage erfolgt entweder automatisch über elektrische Temperatursensoren im Motorraum oder manuell über elektrische Betätigungsschalter. Neu entwickelt wurde vor einigen Jahren von der Firma protecfire Brandschutztechnik GmbH, Lübeck, eine Feinsprühlöschanlage mit flüssigem Löschmittel für den Einsatz in geschlossenen Räumen. Die Feinsprühlöschanlage besteht aus den Komponenten Löschmittelbehälter, Anzeigelement, thermo-pneumatische Auslöseeinheit (Anreger), pneumatische Handauslöser, optionaler Druckverstärker (Booster), Löschdüsen sowie Rohrleitungen für die Auslöseelemente und für das Löschmittel. Die Detektion einer Temperaturerhöhung findet durch ein thermisches Auslöseelement (Glasfässchen, ähnlich Sprinkler) mit sehr kurzer Ansprechzeit statt. Das Löschmittel wird als feiner Schaum-Wassernebel versprüht. Die Feinsprühlöschanlage wurde entsprechend den Anforderungen für den Einsatz im Bergbau untertage überprüft und unter der Nummer 144 am 14.02.2008 zugelassen. Interessant ist diese Löschanlage für den untertägigen Einsatz insbesondere durch ihre hohe Zuverlässigkeit (keine Fehlauslösungen z.B. durch fehlerhafte elektrische Bauteile) und ihre überzeugende Löschwirksamkeit (längere Löschzeit gegenüber Pulverlöschanlage).
Einsatz einer neuartigen bordfesten Löschanlage auf dieselgetriebenen Fahrzeugen im untertägigen deutschen Steinkohlenbergbau
Fetting, Dieter (Autor:in) / Cerny, Udo (Autor:in) / Alze, Matthias (Autor:in)
Bergbau ; 61 ; 102-108
2010
6 Seiten, 10 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Löscheinrichtung (Feuer) , Neuentwicklung , Brandfrühesterkennung , Löschmittel , Schaum , Zulassung , Bergbau-Untertage , Steinkohlenbergbau , Bergwerksmaschine , Lademaschine (Bergbau) , Schaufellader , dieselhydraulischer Antrieb , Brandschutz , Funktionsprinzip , Funktionssicherheit , Wirksamkeit , Zuverlässigkeit
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