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Erneuerung bestehender Eisenbahntunnel bei der Deutschen Bahn mit der Tunnel-im-Tunnel-Methode
Die Tunnel Frauenberg und Kupferheck liegen auf der Nahestrecke bei Idar Oberstein und werden derzeit nach der Tunnel-im-Tunnel-Methode erneuert. Diese innovative neue Bauweise, die erstmals bei den Erneuerungen des Mausenmühlen und Jähroder Tunnels angewendet wurde, macht die Erneuerung der inzwischen über 150 Jahre alten Bauwerke bei laufendem Eisenbahnverkehr im 24 h-Betrieb möglich. Hierbei kommt eine speziell angefertigte Schutzeinhausung zum Einsatz, die den Eisenbahnbetrieb vor den Gefahren des Tunnelbaus schützt und zugleich mit Bagger- und Bohrarmen für den Vortrieb ausgestattet ist. Neben den sehr hohen Anforderungen an die Sicherheit stellen die vielen technischen Sonderlösungen ebenfalls eine große Herausforderung dar. Um den Tunnel sicher aufweiten zu können, war neben der Stabilisierung des Tunnelvortriebsportals auch eine solide Fundamentierung erforderlich. Dazu wurden Fundamentbalken an den Gleiskörper gebaut. Das gegenüber seinen Vorgängertyp weiterentwickelte Tunnelvortriebsportal hat auf beiden Vortriebsseiten jeweils eine Bohrlafette und zusätzlich einen Baggerarm mit Schnellwechselkupplung zur Aufnahme einer Baggerschaufel oder eines Meißels. Zur Absicherung des alten Mauerwerks sind im vorderen Bereich beweglich gelagerte Platten montiert, die hydraulisch an das alte Mauerwerk gefahren werden und das Einstürzen des Mauerwerks über den Abschlag hinaus verhindern. Zur Fortbewegung dient ein Schreitwerk, das mittels eines hydraulischen Zylinders auf jeder Seite das Vortriebsportal vor oder zurück bewegt.
Erneuerung bestehender Eisenbahntunnel bei der Deutschen Bahn mit der Tunnel-im-Tunnel-Methode
Die Tunnel Frauenberg und Kupferheck liegen auf der Nahestrecke bei Idar Oberstein und werden derzeit nach der Tunnel-im-Tunnel-Methode erneuert. Diese innovative neue Bauweise, die erstmals bei den Erneuerungen des Mausenmühlen und Jähroder Tunnels angewendet wurde, macht die Erneuerung der inzwischen über 150 Jahre alten Bauwerke bei laufendem Eisenbahnverkehr im 24 h-Betrieb möglich. Hierbei kommt eine speziell angefertigte Schutzeinhausung zum Einsatz, die den Eisenbahnbetrieb vor den Gefahren des Tunnelbaus schützt und zugleich mit Bagger- und Bohrarmen für den Vortrieb ausgestattet ist. Neben den sehr hohen Anforderungen an die Sicherheit stellen die vielen technischen Sonderlösungen ebenfalls eine große Herausforderung dar. Um den Tunnel sicher aufweiten zu können, war neben der Stabilisierung des Tunnelvortriebsportals auch eine solide Fundamentierung erforderlich. Dazu wurden Fundamentbalken an den Gleiskörper gebaut. Das gegenüber seinen Vorgängertyp weiterentwickelte Tunnelvortriebsportal hat auf beiden Vortriebsseiten jeweils eine Bohrlafette und zusätzlich einen Baggerarm mit Schnellwechselkupplung zur Aufnahme einer Baggerschaufel oder eines Meißels. Zur Absicherung des alten Mauerwerks sind im vorderen Bereich beweglich gelagerte Platten montiert, die hydraulisch an das alte Mauerwerk gefahren werden und das Einstürzen des Mauerwerks über den Abschlag hinaus verhindern. Zur Fortbewegung dient ein Schreitwerk, das mittels eines hydraulischen Zylinders auf jeder Seite das Vortriebsportal vor oder zurück bewegt.
Erneuerung bestehender Eisenbahntunnel bei der Deutschen Bahn mit der Tunnel-im-Tunnel-Methode
Simon, Stefan (Autor:in)
Felsbau magazin ; 133-138
2011
6 Seiten, 11 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Tunnelbau , Tunnel , Eisenbahn , Verkehrsanlage , Erneuerung , Sanierung , Bauweise
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