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Erschließung von Baustofflagerstätten und ihre spätere Ausbeutung bringen nun einmal viele Ungelegenheiten für im Bereich des Tagebaues ansässige Bürger mit sich. Darum sollten die Tagebaubetreiber von vornherein bestrebt sein, mit den Leuten gut auszukommen und ihnen gewissermaßen als Gegenleistung bestimmte Vorteile einräumen. Das gilt vor allem für die am nächsten gelegenen Grundstücke und Häuser. So sollten diese Häuser umgebaut und mit Doppelfenstern gegen Lärm und Staub geschützt werden. Bepflanzte Wälle sollten als zusätzlicher Lärmschutz angelegt werden. Die Garagen und Wirtschaftsgebäude der Grundstücke sollten auf der dem Tagebau zugewandten Seite liegen, die Wohnräume dagegen auf der anderen, abgewandten Seite. Die Wände der Wohnhäuser sollten verstärkt und Bäder, Küchen, Lagerräume und Waschräume nach hinten hinaus gebaut werden und als Pufferzone zu dem in unmittelbarer Nähe betriebenen Tagebau dienen. Das gilt übrigens auch für Wohnhäuser in der Nähe von Flugplätzen, Autobahnen und anderen Industrieanlagen. Die Anlage von Sportstätten, wie Fußballplätzen, Turnhallen, Schwimmbädern, soll nicht vergessen werden. Eine Fallstudie zeigt, daß ein Jagd- und Angelklub auf dem Gelände einer Zementfabrik ein Klubhaus baute, das sich im Laufe der Zeit zum kulturellen Zentrum des ganzen Gebiets entwickelte und die gutnachbarlichen Beziehungen zum Unternehmen so festigte, daß es niemand mehr missen mochte. Wichtig ist dabei, daß der Pachtvertrag jeweils nur für ein Jahr abgeschlossen wird. Das Gedächtnis der Leute ist kurz, und bei längerfristiger Pacht nehmen sie an, daß sie das Land unbegrenzt nutzen dürfen und setzen alle Mittel ein, bis zur Beeinflussung von Abgeordneten, das Land nicht mehr herausgeben zu müssen, was natürlich unweigerlich zum Zerfall der bisher so guten Beziehungen führt.
Erschließung von Baustofflagerstätten und ihre spätere Ausbeutung bringen nun einmal viele Ungelegenheiten für im Bereich des Tagebaues ansässige Bürger mit sich. Darum sollten die Tagebaubetreiber von vornherein bestrebt sein, mit den Leuten gut auszukommen und ihnen gewissermaßen als Gegenleistung bestimmte Vorteile einräumen. Das gilt vor allem für die am nächsten gelegenen Grundstücke und Häuser. So sollten diese Häuser umgebaut und mit Doppelfenstern gegen Lärm und Staub geschützt werden. Bepflanzte Wälle sollten als zusätzlicher Lärmschutz angelegt werden. Die Garagen und Wirtschaftsgebäude der Grundstücke sollten auf der dem Tagebau zugewandten Seite liegen, die Wohnräume dagegen auf der anderen, abgewandten Seite. Die Wände der Wohnhäuser sollten verstärkt und Bäder, Küchen, Lagerräume und Waschräume nach hinten hinaus gebaut werden und als Pufferzone zu dem in unmittelbarer Nähe betriebenen Tagebau dienen. Das gilt übrigens auch für Wohnhäuser in der Nähe von Flugplätzen, Autobahnen und anderen Industrieanlagen. Die Anlage von Sportstätten, wie Fußballplätzen, Turnhallen, Schwimmbädern, soll nicht vergessen werden. Eine Fallstudie zeigt, daß ein Jagd- und Angelklub auf dem Gelände einer Zementfabrik ein Klubhaus baute, das sich im Laufe der Zeit zum kulturellen Zentrum des ganzen Gebiets entwickelte und die gutnachbarlichen Beziehungen zum Unternehmen so festigte, daß es niemand mehr missen mochte. Wichtig ist dabei, daß der Pachtvertrag jeweils nur für ein Jahr abgeschlossen wird. Das Gedächtnis der Leute ist kurz, und bei längerfristiger Pacht nehmen sie an, daß sie das Land unbegrenzt nutzen dürfen und setzen alle Mittel ein, bis zur Beeinflussung von Abgeordneten, das Land nicht mehr herausgeben zu müssen, was natürlich unweigerlich zum Zerfall der bisher so guten Beziehungen führt.
Creating structural compatibility, part 2
Zusammenarbeit Baustofflieferant - Bauherr, Teil 2
West, J. (Autor:in)
Rock Products ; 97 ; 26-40
1994
5 Seiten, 2 Bilder
Aufsatz (Zeitschrift)
Englisch
Creating structural compatibility
Tema Archiv | 1994
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|Achieving Data Compatibility Over Space and Time: Creating Consistent Geographical Zones
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The compatibility of structural adhesives with wood
British Library Online Contents | 2003
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