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Brand- und Löschversuche mit Sprinklern und Sprühdosen an Sekundär-Rohstoffen (Kunststoffballen)
Die Abfallverwertungsvorschriften in Deutschland fordern die Sammlung und Verwertung von Sekundärrohstoffen, was zwangsläufig auch eine Lagerung dieser Stoffe beinhaltet. Papier und Kunststoffe sind jedoch brennbar, so daß sichere Wege zur schnellen und umweltfreundlichen Brandbekämpfung gefunden werden müssen. Ein Forschungsvorhaben an der Forschungsstelle für Brandschutztechnik untersucht Brandverhalten und Löscheinsätze an recyclingfähigen Stoffen, wobei sich bei Verwendung von Wasser als Löschmittel die Tropfengröße als wesentliches Erfolgskriterium erwies. Die Versuche wurden mit einer Hohl- und einer Flaschenfraktion durchgeführt, wobei eine Sprinkleranlage mit vier offenen Sprinklern und eine Wasserfeinsprühanlage (Wassernebelanlage) verwendet wurden. Das Brandgut wurde als Block auf einer Waageplattform oder in einem modifizierten Hochregal gelagert. Versuchsaufbauten und die Versuchsdurchführung werden geschildert, wobei der Brandverlauf durch Fotos dokumentiert und der Temperaturverlauf in Abhängigkeit von der Versuchszeit als Diagramm dargestellt wird. Die Versuche zeigten, daß beide Systeme in der Lage waren, einen Brand im Entwicklungsstadium so weit einzudämmen, daß eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte. Im Stapelinneren verbleibende Glutnester können durch die Anlagen nicht erreicht werden und müssen durch die Feuerwehr gelöscht werden. Die Wassernebelanlage benötigte jedoch einen deutlich geringeren Wasservolumenstrom (500 l/min) zur Erzielung deutlicher Temperatursenkungen als die Sprinkleranlage (630 l/min). Der Brandverlauf und die Temperaturentwicklung an den einzelnen Meßstellen unterscheiden sich ebenfalls, wobei untersuchungsbedingt allerdings keine identischen Ausgangssituationen möglich sind.
Brand- und Löschversuche mit Sprinklern und Sprühdosen an Sekundär-Rohstoffen (Kunststoffballen)
Die Abfallverwertungsvorschriften in Deutschland fordern die Sammlung und Verwertung von Sekundärrohstoffen, was zwangsläufig auch eine Lagerung dieser Stoffe beinhaltet. Papier und Kunststoffe sind jedoch brennbar, so daß sichere Wege zur schnellen und umweltfreundlichen Brandbekämpfung gefunden werden müssen. Ein Forschungsvorhaben an der Forschungsstelle für Brandschutztechnik untersucht Brandverhalten und Löscheinsätze an recyclingfähigen Stoffen, wobei sich bei Verwendung von Wasser als Löschmittel die Tropfengröße als wesentliches Erfolgskriterium erwies. Die Versuche wurden mit einer Hohl- und einer Flaschenfraktion durchgeführt, wobei eine Sprinkleranlage mit vier offenen Sprinklern und eine Wasserfeinsprühanlage (Wassernebelanlage) verwendet wurden. Das Brandgut wurde als Block auf einer Waageplattform oder in einem modifizierten Hochregal gelagert. Versuchsaufbauten und die Versuchsdurchführung werden geschildert, wobei der Brandverlauf durch Fotos dokumentiert und der Temperaturverlauf in Abhängigkeit von der Versuchszeit als Diagramm dargestellt wird. Die Versuche zeigten, daß beide Systeme in der Lage waren, einen Brand im Entwicklungsstadium so weit einzudämmen, daß eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte. Im Stapelinneren verbleibende Glutnester können durch die Anlagen nicht erreicht werden und müssen durch die Feuerwehr gelöscht werden. Die Wassernebelanlage benötigte jedoch einen deutlich geringeren Wasservolumenstrom (500 l/min) zur Erzielung deutlicher Temperatursenkungen als die Sprinkleranlage (630 l/min). Der Brandverlauf und die Temperaturentwicklung an den einzelnen Meßstellen unterscheiden sich ebenfalls, wobei untersuchungsbedingt allerdings keine identischen Ausgangssituationen möglich sind.
Brand- und Löschversuche mit Sprinklern und Sprühdosen an Sekundär-Rohstoffen (Kunststoffballen)
Schatz, H. (Autor:in)
1997
5 Seiten, 14 Bilder, 1 Quelle
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Effizienter Einsatz von Feinsprüh-Sprinklern
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|Voraussichtliche Nachfrage nach Primär- und Sekundär-Rohstoffen bis zum Jahre 2040
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