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Explosionsereignisse bei aluminiumhaltigen Stäuben. Ursachenermittlung und Schlussfolgerungen für die Praxis - Teil 2
(Fortsetzung aus Heft 48 (2007)3, S.20-25.) Untersucht wurde die Explosionsursache von aluminiumhaltigem Staub in einer Mahlanlage mit zünddurchschlagsicheren Zellenradschleusen. Die sicherheitstechnischen Kenngrößen des Zyklon- und Filterstaubs sind tabelliert, ebenso zusätzliche Untersuchungen am abgelagerten Filterstaub. Bei der Diskussion möglicher Zündquellen wurde als potenzielle Zündquelle die Ultra-Rotor-Mühle in Betracht gezogen, die über Schlagplatten verfügt und mit hoher Drehzahl rotiert. Die Bewertung des Explosionsablaufs ergab, dass die Explosion im Innern der Mahlanlage initiiert wurde. Bestärkt wird diese Annahme dadurch, dass der Zyklonstaub nicht explosionsfähig und das fertige Mahlprodukt nur sehr schwer entzündbar ist. Entsprechende Schutzmaßnahmen an der Mahlanlage werden auf Basis der Ursachenermittlung abgeleitet. Mitgeteilt werden experimentelle Ergebnisse bei unterschiedlicher Kalkzugabe zum Filterstaub. Durch die Kalkzugabe wird die Gefährlichkeit des Filterstaubs im abgelagerten Zustand herabgesetzt. Die Trogförderschnecke wurde durch einen explosionsfesten Rohrförderer ersetzt. An der Mühle wurden die Flaschluftklappen komplett verschlossen und vorhandene Blechteile verstärkt. Installiert wurde eine Vibrationsaustragshilfe und eine Temperaturüberwachung.
Explosionsereignisse bei aluminiumhaltigen Stäuben. Ursachenermittlung und Schlussfolgerungen für die Praxis - Teil 2
(Fortsetzung aus Heft 48 (2007)3, S.20-25.) Untersucht wurde die Explosionsursache von aluminiumhaltigem Staub in einer Mahlanlage mit zünddurchschlagsicheren Zellenradschleusen. Die sicherheitstechnischen Kenngrößen des Zyklon- und Filterstaubs sind tabelliert, ebenso zusätzliche Untersuchungen am abgelagerten Filterstaub. Bei der Diskussion möglicher Zündquellen wurde als potenzielle Zündquelle die Ultra-Rotor-Mühle in Betracht gezogen, die über Schlagplatten verfügt und mit hoher Drehzahl rotiert. Die Bewertung des Explosionsablaufs ergab, dass die Explosion im Innern der Mahlanlage initiiert wurde. Bestärkt wird diese Annahme dadurch, dass der Zyklonstaub nicht explosionsfähig und das fertige Mahlprodukt nur sehr schwer entzündbar ist. Entsprechende Schutzmaßnahmen an der Mahlanlage werden auf Basis der Ursachenermittlung abgeleitet. Mitgeteilt werden experimentelle Ergebnisse bei unterschiedlicher Kalkzugabe zum Filterstaub. Durch die Kalkzugabe wird die Gefährlichkeit des Filterstaubs im abgelagerten Zustand herabgesetzt. Die Trogförderschnecke wurde durch einen explosionsfesten Rohrförderer ersetzt. An der Mühle wurden die Flaschluftklappen komplett verschlossen und vorhandene Blechteile verstärkt. Installiert wurde eine Vibrationsaustragshilfe und eine Temperaturüberwachung.
Explosionsereignisse bei aluminiumhaltigen Stäuben. Ursachenermittlung und Schlussfolgerungen für die Praxis - Teil 2
Lucas, Joachim (author)
TÜ Technische Überwachung, Düsseldorf ; 48 ; 38-42
2007
5 Seiten, 3 Bilder, 3 Tabellen, 17 Quellen
Article (Journal)
German
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