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Wasserbewirtschaftung oder Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln?
Ohne rasch wirksame und nachhaltige Programme für die Wasserbewirtschaftung und Wassernutzung wird die künftige wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Mittelmeer-Anliegerstaaten durch Wassermangel bestimmt sein. Für die Region wird eine Halbierung der je Einwohner nutzbaren Wassermenge erwartet. Die Entwicklung der Landwirtschaft führt zu übermäßigem Wasserverbrauch und zunehmender Kontamination von Oberflächenwasser und Grundwasser. In einigen Gewässern hat die Schadstoffbelastung bereits ein kritisches Stadium erreicht. Die Konflikte um die Nutzung des Wassers führen zu politischen Krisen. Im Mittelmeerraum gibt es bereits Erfahrungen mit der Trinkwasserversorgung durch Tanker, und ein russisches Projekt plant den Transport von Polareis in Trinkwassermangelgebiete. Auf diese Weise kann jedoch der Wassermangel nicht beseitigt werden. Eine nachhaltige, standortspezifische Wasserwirtschaft ist auf regionaler Ebene erfolgversprechend, während für weitergehende Lösungen ein politischer Konsens erforderlich ist. Ansätze zur Sicherung der Wassernutzung bei geringer werdenden Vorräten sind die Produktangleichung an die Ressourcen, eine weitgehende Kreislaufführung, Senkung der Wasserverluste, Motivation der Öffentlichkeit, eine abgestufte Gestaltung der Preise und Kosten, sowie eine Anpassung der Raumordnungspolitik und der Bevölkerungspolitik.
Wasserbewirtschaftung oder Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln?
Ohne rasch wirksame und nachhaltige Programme für die Wasserbewirtschaftung und Wassernutzung wird die künftige wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Mittelmeer-Anliegerstaaten durch Wassermangel bestimmt sein. Für die Region wird eine Halbierung der je Einwohner nutzbaren Wassermenge erwartet. Die Entwicklung der Landwirtschaft führt zu übermäßigem Wasserverbrauch und zunehmender Kontamination von Oberflächenwasser und Grundwasser. In einigen Gewässern hat die Schadstoffbelastung bereits ein kritisches Stadium erreicht. Die Konflikte um die Nutzung des Wassers führen zu politischen Krisen. Im Mittelmeerraum gibt es bereits Erfahrungen mit der Trinkwasserversorgung durch Tanker, und ein russisches Projekt plant den Transport von Polareis in Trinkwassermangelgebiete. Auf diese Weise kann jedoch der Wassermangel nicht beseitigt werden. Eine nachhaltige, standortspezifische Wasserwirtschaft ist auf regionaler Ebene erfolgversprechend, während für weitergehende Lösungen ein politischer Konsens erforderlich ist. Ansätze zur Sicherung der Wassernutzung bei geringer werdenden Vorräten sind die Produktangleichung an die Ressourcen, eine weitgehende Kreislaufführung, Senkung der Wasserverluste, Motivation der Öffentlichkeit, eine abgestufte Gestaltung der Preise und Kosten, sowie eine Anpassung der Raumordnungspolitik und der Bevölkerungspolitik.
Wasserbewirtschaftung oder Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln?
Schoenberg, D. (author)
Nachrichten aus Chemie, Technik und Laboratorium ; 47 ; 830-831
1999
2 Seiten, 1 Bild, 3 Tabellen, 6 Quellen
Article (Journal)
German
Hydrologie und Wasserbewirtschaftung : HyWa
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