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Zur Auswirkung der Geodynamik auf das Erschütterungs-Dämmverhalten von Unterschottermatten
Die Schwingungseigenschaften des Untergrunds einer Bahnstrecke besitzen signifikanten Einfluss auf die Größe und den Frequenzbereich der Dämmwirkung von USM (Unterschottermatten). Im Beitrag wird eine Methode zur Berechnung der Einfügungsdämmung von USM beschrieben, die die dynamische Rückkopplung mit dem Untergrund berücksichtigt. Die geologischen Untergrundstrukturen werden dabei durch ein analytisches Mehrschicht-Modell angenähert, dessen Parameter durch refraktionsseismische Profile ausreichender Tiefenreichweite ermittelt werden können. Dadurch kann die durch die lokale Geologie verursachte Verringerung der Dämmwirkung (Stärke und Frequenzband), zu der bisher keine Prognose möglich war, berechnet werden. Näher eingegangen wird dazu auf das Einfügungsdämmmaß-Modell sowie auf das geodynamische Untergrund-Modell. Um die elastische Rückkopplung des Untergrundmodells mit dem Einfügungsdämmmaß der USM ermitteln zu können, ist die komplexe Multiplikation im Frequenzbereich erforderlich. Im Vergleich zum Einfügungsdämmmaß auf dem Planum zeigen sich im Spektralbereich bei 45 Hz aufwärts massive Erschütterungsverstärkungen um größenordnungsmäßig 10 dB. Auch im höherfrequenten Spektralbereich ist nur in einzelnen, schmalen Frequenzbändern eine Dämmwirkung erkennbar, die über 5 dB nicht hinausgeht. Infolge der ungünstigen geodynamischen Rückkopplungsbedingungen kann die USM somit keine Erschütterungsdämmung bewirken.
Zur Auswirkung der Geodynamik auf das Erschütterungs-Dämmverhalten von Unterschottermatten
Die Schwingungseigenschaften des Untergrunds einer Bahnstrecke besitzen signifikanten Einfluss auf die Größe und den Frequenzbereich der Dämmwirkung von USM (Unterschottermatten). Im Beitrag wird eine Methode zur Berechnung der Einfügungsdämmung von USM beschrieben, die die dynamische Rückkopplung mit dem Untergrund berücksichtigt. Die geologischen Untergrundstrukturen werden dabei durch ein analytisches Mehrschicht-Modell angenähert, dessen Parameter durch refraktionsseismische Profile ausreichender Tiefenreichweite ermittelt werden können. Dadurch kann die durch die lokale Geologie verursachte Verringerung der Dämmwirkung (Stärke und Frequenzband), zu der bisher keine Prognose möglich war, berechnet werden. Näher eingegangen wird dazu auf das Einfügungsdämmmaß-Modell sowie auf das geodynamische Untergrund-Modell. Um die elastische Rückkopplung des Untergrundmodells mit dem Einfügungsdämmmaß der USM ermitteln zu können, ist die komplexe Multiplikation im Frequenzbereich erforderlich. Im Vergleich zum Einfügungsdämmmaß auf dem Planum zeigen sich im Spektralbereich bei 45 Hz aufwärts massive Erschütterungsverstärkungen um größenordnungsmäßig 10 dB. Auch im höherfrequenten Spektralbereich ist nur in einzelnen, schmalen Frequenzbändern eine Dämmwirkung erkennbar, die über 5 dB nicht hinausgeht. Infolge der ungünstigen geodynamischen Rückkopplungsbedingungen kann die USM somit keine Erschütterungsdämmung bewirken.
Zur Auswirkung der Geodynamik auf das Erschütterungs-Dämmverhalten von Unterschottermatten
Horn, Nikolaus (Autor:in) / Steinhauser, Peter (Autor:in) / Vogelmann, Anton (Autor:in)
Der Bauingenieur ; 82 ; S6-S10
2007
5 Seiten, 7 Bilder, 9 Quellen
Aufsatz (Zeitschrift)
Deutsch
Springer Verlag | 2018
|Erschütterungs‐ und Körperschallschutz im Bauwesen
Wiley | 2001
Erschütterungs- und Schallschutz im Eisenbahnbau
IuD Bahn | 1998
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