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U-Bahn-Automatisierung - Stand des Projektes Rubin in Nürnberg
Das automatische Fahren gibt es schon ca. 25 Jahren, zuerst in Amsterdam (1980), dann Paris (Ende 80er) und anderswo. ATO (Automatic Train Operation) oder ATC (Automatic Train Control) sorgt für das Fahren und Bremsen und ATP (Automatic Train Protection) für eine allgemeine Sicherheitsüberwachung. Die modernen Systeme von Alcatel (Seltrac), Alstom oder Siemens sind alle vom Typ Communication Based Train Control (CBTC), ein auf Radio-Breitband-Frequenzen basiertes Kommunikationssystem mit beweglichen Blöcken. In Nürnberg erwies sich das Siemens-Projekt einer automatischen und fahrerlosen U-Bahn in der Realisierung als wesentlich anspruchsvoller als ursprünglich gedacht (Inbetriebnahme voraussichtlich Anfang 2008 statt 2006). Das gewählte System unterscheidet sich wesentlich von der CBTC-Technologie und basiert auf der Linienleiter-Technik. Die U-Bahnflotte besteht aus 32 Gleichstrom-Zügen DT1 aus 1970/79, 32 DT1-Zügen mit Drehstromantrieb aus 1981-84 und zwölf DT2-Zügen aus 1993, die alle im Werk Nürnberg der MAN bzw. AEG gebaut wurden, außerdem sechs Münchner A2.1-Wagen (insgesamt 81 Doppeltriebwagen). Seit November 2006 wird ein Testbetrieb auf der U3 zwischen Gustaf-Adolf-Straße und Maxfeld zwischen 18 und 24 Uhr nach Fahrplan ohne Fahrgäste durchgeführt. Der Beitrag beschreibt den Stand des Projektes Rubin in Nürnberg.
U-Bahn-Automatisierung - Stand des Projektes Rubin in Nürnberg
Das automatische Fahren gibt es schon ca. 25 Jahren, zuerst in Amsterdam (1980), dann Paris (Ende 80er) und anderswo. ATO (Automatic Train Operation) oder ATC (Automatic Train Control) sorgt für das Fahren und Bremsen und ATP (Automatic Train Protection) für eine allgemeine Sicherheitsüberwachung. Die modernen Systeme von Alcatel (Seltrac), Alstom oder Siemens sind alle vom Typ Communication Based Train Control (CBTC), ein auf Radio-Breitband-Frequenzen basiertes Kommunikationssystem mit beweglichen Blöcken. In Nürnberg erwies sich das Siemens-Projekt einer automatischen und fahrerlosen U-Bahn in der Realisierung als wesentlich anspruchsvoller als ursprünglich gedacht (Inbetriebnahme voraussichtlich Anfang 2008 statt 2006). Das gewählte System unterscheidet sich wesentlich von der CBTC-Technologie und basiert auf der Linienleiter-Technik. Die U-Bahnflotte besteht aus 32 Gleichstrom-Zügen DT1 aus 1970/79, 32 DT1-Zügen mit Drehstromantrieb aus 1981-84 und zwölf DT2-Zügen aus 1993, die alle im Werk Nürnberg der MAN bzw. AEG gebaut wurden, außerdem sechs Münchner A2.1-Wagen (insgesamt 81 Doppeltriebwagen). Seit November 2006 wird ein Testbetrieb auf der U3 zwischen Gustaf-Adolf-Straße und Maxfeld zwischen 18 und 24 Uhr nach Fahrplan ohne Fahrgäste durchgeführt. Der Beitrag beschreibt den Stand des Projektes Rubin in Nürnberg.
U-Bahn-Automatisierung - Stand des Projektes Rubin in Nürnberg
Hondiu, Harry (author)
Stadtverkehr ; 52 ; 28-31
2007-01-01
4 pages
Article (Journal)
German
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