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Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover-Berlin 1998 in Betrieb
Der Projektstand (Mitte 1997) der Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Berlin und Hannover als Schnellbahntrasse wird erläutert. Diese Bahntrasse soll ab 1998 dem ICE-Verkehr als schnelle Ost-West-Verbindung zur Verfügung stehen. Die Streckenführung von Lehrte nach Berlin ist differenziert beschrieben. Die Bahnstromversorgung umfaßt 165 km Bahnstromleitungen und integriert die Bahnstromnetze der früheren beiden deutschen Bahnen. Da die Trasse durch ein Vogelschutzgebiet führt, wurden Schutzwälle als Überflughilfen und die Absenkung der Trassenführung als Naturschutzmaßnahme realisiert. Die Betriebsleittechnik (Sicherungs- und Leitsystem) ist erläutert. Für den Schienenweg wurden Weichen mit veränderbarem Radius (Klothoidenweichen mit beweglichen Herzstückspitzen) verwendet. Weiterhin wurden für das Konzept der Festen Fahrbahn (FF) die Oberbau-Bauarten Züblin, BTD-V2 und Rheda eingesetzt. Die Eisenbahnbrücken sind als Stahlfachwerkbrücken mit untenliegender Fahrbahn ausgeführt. Eine Tragplatte übernimmt als Fahrbahnplatte hierbei die Funktion der Festen Fahrbahn. Die planmäßige Fahrzeit Berlin/Hannover wird 1 Stunde 45 Minuten betragen, die Fahrzeiten von Berlin in andere Großstäde werden erheblich verringert.
Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover-Berlin 1998 in Betrieb
Der Projektstand (Mitte 1997) der Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Berlin und Hannover als Schnellbahntrasse wird erläutert. Diese Bahntrasse soll ab 1998 dem ICE-Verkehr als schnelle Ost-West-Verbindung zur Verfügung stehen. Die Streckenführung von Lehrte nach Berlin ist differenziert beschrieben. Die Bahnstromversorgung umfaßt 165 km Bahnstromleitungen und integriert die Bahnstromnetze der früheren beiden deutschen Bahnen. Da die Trasse durch ein Vogelschutzgebiet führt, wurden Schutzwälle als Überflughilfen und die Absenkung der Trassenführung als Naturschutzmaßnahme realisiert. Die Betriebsleittechnik (Sicherungs- und Leitsystem) ist erläutert. Für den Schienenweg wurden Weichen mit veränderbarem Radius (Klothoidenweichen mit beweglichen Herzstückspitzen) verwendet. Weiterhin wurden für das Konzept der Festen Fahrbahn (FF) die Oberbau-Bauarten Züblin, BTD-V2 und Rheda eingesetzt. Die Eisenbahnbrücken sind als Stahlfachwerkbrücken mit untenliegender Fahrbahn ausgeführt. Eine Tragplatte übernimmt als Fahrbahnplatte hierbei die Funktion der Festen Fahrbahn. Die planmäßige Fahrzeit Berlin/Hannover wird 1 Stunde 45 Minuten betragen, die Fahrzeiten von Berlin in andere Großstäde werden erheblich verringert.
Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover-Berlin 1998 in Betrieb
Hannover-Berlin high-speed line operative in 1998
Knüpfer, S. (author) / Christoph, L. (author)
ETR - Eisenbahntechnische Rundschau ; 46 ; 531-540
1997
8 Seiten, 11 Bilder, 5 Quellen
Article (Journal)
German
Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover - Berlin 1998 in Betrieb
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